| Schweizer Nationalrat stimmt für Parallelimporte |
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Eindhoven, 15.3.2007. Mit großer Freude haben alle Pflanzenschutzspezialisten von RealChemie die Entscheidung des Schweizer Nationalrates mit 95 zu 83 Stimmen begrüßt, auch in der Schweiz zukünftig Parallelimporte in der Agrarwirtschaft zuzulassen. Die politischen Diskussionen basierten auf der Erkenntnis, dass identische Betriebs- oder Produktionsmittel im Ausland um 20 bis 50 Prozent billiger als in der Schweiz angeboten werden. Die Befürwortung von Importen am offiziellen Vertriebskanal vorbei war einer Koalition von SP, Grünen und der CVP zu verdanken. SP und Grüne hatten mehrfach argumentiert, die gesetzliche abgesicherte Erlaubnis, Güter aus dem Aus-land parallel importieren zu lassen, sei ein zentrales Mittel zur Bekämpfung der Hochpreisinsel Schweiz. Eigentlich hatte der Bundesrat das Verbot der Parallelimporte zusätzlich im Patentgesetz bekräftigen wollen. Von der Kommission des Nationalrats ließ er sich aber überzeugen, dass dies aus abstimmungstaktischen Gründen keine gute Idee sei. Tatsächlich ermöglicht die Zulassung von Parallelimporten mehr Wettbewerb und führt zu den entsprechenden volkswirtschaftlichen Vorteilen. Mit dieser Entscheidung schloss sich der Nationalrat der Mehrheit seiner Wirtschaftskommission (WAK) und des Schweizer Städterates an. Mit den zukünftigen Parallelimporten patentgeschützter Produktionsmittel und Investitionsgüter sollen Einsparungen bei den Produktionskosten von 40 bis 50 Millionen Schweizer Franken erzielt werden. Die Schweizer Bauern können ab sofort also Futtermittel, Saatgut, Dünger und andere Produktionsmittel wie Pflanzenschutzmittel sowie landwirtschaftliche Maschinen dort einkaufen, wo diese am preiswertesten sind, zum Beispiel bei RealChemie. |
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| Donnerstag, 15. März 2007 | |
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