| Staatsanwaltschaft verhängt Bußgeld gegen BayWa |
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Jahrelang seien Sonderrabatte und Boni, die die Konzernzentrale heimlich mit Herstellern und Lieferanten ausgehandelt hatte, nicht an die Konzessionsnehmer weitergereicht worden. Hierdurch entstand bei insgesamt 54 selbstständigen Marktbetreibern ein Schaden von 4,6 Millionen Euro. Das Geld sei statt dessen in die Kassen des Konzerns geflossen und habe die Bilanz aufgebessert. Ein Markt hat mittlerweile Insolvenz angemeldet, der Insolvenzverwalter spricht von "systematischer Täuschung" und davon, dass der Markt erst durch die vorenthaltenen Sonderboni in die Insolvenz geraten sei. Nach jahrelangen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat diese den Schaden als "ganz erheblich" für die Betroffenen eingestuft und diese Praxis rechtlich als Betrug gewertet. Da die BayWa zwischenzeitlich das unrechtmäßig einbehaltene Geld an die Händler ausgezahlt habe und der Hauptverantwortliche in der Konzernzentrale mittlerweile verstorben sei, wurde die Angelegenheit mit einem Bußgeldbescheid erledigt. Gegen den früheren Vorstandschef Deml wurde das Verfahren gegen Zahlung eines Betrages in Höhe von 50.000 Euro an drei wohltätige Organisationen eingestellt. Durch die unterschlagenen Rabatte und Boni konnten die Händler diese natürlich nicht an die Endverbraucher weitergeben. RealChemie gibt seine günstigen Einkaufspreise ohne Umwege an die Kunden weiter. |
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